eXtreme Programming (XP) wurde von erstmalig von Kent Beck in dem Buch eXtreme Programming explainned - embracing Change beschrieben. Entwickelt wurde XP im C3 (Chryler Comprehensive Compensation) Projekt u.a. von Kent Beck, Ward Cunningham und Robert Martin.
XP definiert in seiner Urform 12 Techniken oder Methoden. Nur wenn alle diese Techniken in Projekten angewendet werden, kann davon gesprochen werden, das XP gelebt wird. Diese Techniken sind:
- Planungsspiel
- Kleine Releases
- Metapher
- Einfaches Design
- Pair-Programming
- Refactoring
- Testen
- Collective Code-Ownership
- Vor-Ort-Kunde
- Programmierichtlinien
- 40 Stunden Woche
- Ständige Integration
XP ist in dieser Beziehung ein nach Meinung von Alistair Cockburn wenig demokratischer Prozess, da er dem Team jegliche Entscheidung in bezug auf den Umfang der Implementierung abnimmt - entweder wird XP komplett gemacht oder aber eben überhaupt nicht.
Auch XP wird verbessert und weiterentwickelt - es gibt jetzt die zweite Version des Prozesses, beschrieben in der aktuellen Auflage des Buches von Kent Beck. XP geht hier den nächsten Schritt und betrachtet jetzt mehr die organisatorischen Aspekte rund um das Projekt, Begriffe wie Lean Management und To C (Theory of constraints) finden sich jetzt in dem aktuellen Buch von Kent. Siehe dazu auch die Seiten zu XP2E
William Wake hat eine XP Dokumentation auf einer Seite erstellt: XP auf einer Seite